Der Trauerweg auf dem Sonsbecker Friedhof

Unser Trauerweg

Auf Initiative von Martina Zimmer (ambulanter Hospizdienst der Malteser) entsteht auf unserem Friedhof in Sonsbeck derzeit ein Trauerweg. 

In diesen Weg sind Ideen, Gedanken und Engagement verschiedener Menschen eingeflossen. Wir danken jedem einzelnen dafür, das wir nun eine sehr individuelle Form der Trauer auf unserem Friedhof anbieten können.

Nach und nach wächst des Sonsbecker Trauerweg, z.B. durch ein Sternenfeld, einen Gefühlswegweiser oder einen Taschentuchbaum, sowie eine Klage- und Hoffnungsmauer, die uns einladen, mit unserer Trauer umzugehen.

Unterstützt werden wir durch das Leader-Förderprogramm des Landes NRW.

Trauerweg

Das Sternenfeld

Eines der vielen Elemente des Trauerweges ist die Gedenkstätte für Sternenkinder, Kinder, die vor, während oder bald nach der Geburt verstorben sind. Für uns als Christen beginnt dasLeben vom ersten Moment an und somit sollen auch diese Kinder einen Platz haben, an dem man ihrer gedenkt.

Das Sternenkinderfeld hat nun eine Steele bekommen.

HIER finden sich mehr Informationen und Impulse zum Sternenfeld.

Das Labyrinth

Das Labyrinth befindet sich in unmittelbarer Nähe der Wallfahrtskapelle St. Gerebernus am Dassendaler Weg. Beim Verlassen der Kapelle wenden Sie sich nach rechts und gehen Sie am Parkplatz vorbei in Richtung Friedhof. Nach ca. 50 m finden Sie das Labyrinth auf der linken Seite.

Das Labyrinth ist ganzjährig zugänglich.

Labyrinth - Weg zur Mitte  -

HIER  finden Sie mehr Informationen und Impulse

Der Trauerweg bietet Gelegenheit, sich mit der eigenen Trauer auseinanderzusetzen. Die Reihenfolge der Punkte spielt keine Rolle, jedeR ist eingeladen, ganz nach den eigenen Bedürfnissen die Punkte des Weges aufzusuchen und zu nutzen.

Der Trauerweg versteht sich als Beitrag zu einer offenen und sehr persönlichen Trauerkultur, die wir in unserer Gemeinde pflegen wollen.

Den Weg, den ich vor mir habe, kennt niemand.

Nie ist ihn jemand so gegangen, wie ich ihn gehen werde.

Es ist mein Weg. Unauswechselbar.

Ich kann mir Rat, Hilfe und Trost holen,

aber gehen muss ich ihn.

Ich will diesen Weg gehen,

so schwer es auch sein mag.

Und sicher wird es immer beides geben:

Tränen, Wut, Schmerz und Verzweiflung.

aber auch Hoffnung, Liebe und Dankbarkeit.

Es soll mein Weg sein. Mein eigener Weg.

Quelle: https://www.hospiz-herrenberg.de/projekte